Im Bodhicharya Zentrum für Frieden und Verständigung in Berlin-Friedrichshain wurde ein Stupa für den Weltfrieden gebaut. Gyalwang Karmapa hat die Form eines Kadam-Stupa ausgewählt und zusammmen mit Ringu Tulku Rinpoche den Grundstein gelegt (2014).

Der sakrale Bau bildet einen Ort der Achtsamkeit und fördert den inneren und äußeren Frieden. Er verkörpert den von liebender Güte, Mitgefühl und Weisheit erfüllten Geist eines Buddha und die Verbundenheit allen Lebens – jenseits von Weltanschauung und Ideologie.

  

Bodhgaya Kadam Stupa by night

Die äußere Form entspricht dem Stupa auf der Spitze des Mahabodhi-Tempels in Bodhgaya / Indien. Palden Atisha (980-1054) ließ zahlreiche Kadam-Stupas in Tibet errichten.

 

Ein Ort gilt im Buddhismus als segensvoll, wenn drei Objekte vorhanden sind:

  1. Die Unterweisungen des Buddha in Schriftform
  2. ein traditionell gefüllter Stupa
  3. ein Ableger des Bodhi-Baumes aus Bodhgaya

Ein Stupa dient der Kontemplation und Meditation und wird im Uhrzeigersinn umwandelt. Seine tiefe Symbolik hilft die Lehren des Buddha zu verstehen.

Im Dezember 2016 wurden die drei inneren Kammern gebaut und von den tibetischen Lamas gefüllt, versiegelt und in tagelangen Zeremonien stufenweise gesegnet.

   

In 2017 wurden diese mit Ziegelsteinen ummauert und in 2018 wurden mehrere Putzschichten aufgetragen. Im Monat Mai wurden die Harmika und dreizehn Messingringe aufgesetzt.

Ausführlicher Vortrag von Chöje Lama Phuntsok über Inhalt  + Bedeutung des Stupa:

Treffpunkt Stupa – “Eine heilsame Quelle für die Lebewesen”

Reportage: Deutschlandfunk, 2018: “Berliner Buddhisten vollenden Stupa-Bau: Der Karma-Katalysator”

 

“Möge sich diese Welt durch friedvolle Herzen, friedvolle Gefühle und eine friedvolle Weisheit von der Dunkelheit zum Licht bewegen!”

Wunschgebet von S.H. Gyalwa Karmapa am Ground Zero- Mahnmal in New York, 2008