1. Stupa-Miniaturausstellung mit Reliquien

Überbleibsel von spirituell realisierten Wesen wie Buddha Shakyamuni werden traditionell in Reliquienshrinen aufbewahrt. Sie spenden auch noch in dieser Form Kraft, Erkenntnis, Heilung und Erfüllung von Wünschen für das Wohl aller. Bodhicharya wird im Dezember Monat einen Stupa errichten, einen 6 Meter hohen Reliquienshrine gefüllt und erbaut nach alt-indischer Baukunst. Als Auftakt für dieses einmalige Geschehen werden Reliquien in einer Ausstellung gezeigt, die oft ihren langen Weg von Indien nach Thailand und dann in den Westen genommen haben.

Vergolden von Drache und Phönix

Symbolträchtige Gegenstände für den Stupa lassen sich energetisieren und verschönern durch feine Handarbeiten, wie dem Vergolden und Versilbern. So entstand aus einem hölzernen Drache ein goldener und silberner, und aus dem mythischen Vogel Phönix ein goldener Phönix.

Herstellung von Tsatsa und Zung

Zu den Vorbereitungen gehört die Füllung des großen mittleren Teils des Stupa (tib. bum-pa, Vase). Diese Füllung besteht teilweise aus kleinen Votivgaben aus Ton (tib. tsa-tsa) und Mantra-Rollen (tib. sung), die mit Tausenden von heiligen Silben bedruckt sind. Die Mantren und Dharanis repräsentieren die reine Rede des Buddha und werden mit größter Sorgfalt hergestellt. Jeweils 40 der rot auf gelb bedruckten Papierstreifen werden zunächst zusammengeklebt. Anschließend wird an einem Ende des langen Mantra-Streifens ein Holzstäbchen eingeklebt, auf welchem die meterlangen Papierstreifen straff aufgerollt werden. Danach wird die Mantra-Rolle gewalzt, damit sie fest und dadurch langlebig wird. Zum Schluss werden die Rollen mit mehrfarbigen Stoffstreifen dekoriert.        

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