Herzlich willkommen am Stupa mit einem GEBET FÜR DEN FRIEDEN:
“Aus der Unwissenheit über die offene Quelle entstehen Gedanken über sich selbst und andere, ruhen auf dem falschen Boden einer eingebildeten, inhärenten Existenz. Ich stelle mir vor, ich sei “real”, und indem ich andere lediglich als Ressource betrachte, wähle und lehne ich ab, um meine Identität zu entwickeln und zu bewahren.
Mit dem Gefühl dafür, wer ich bin, werden andere als Freund oder Feind eingestuft. Dieses Ego-Selbst strebt nach ungehinderter Beherrschung, und Widerstand wird als Beleidigung und Schuldbeweis aufgefasst. Dieses getäuschte und täuschende Muster, das sich immer wieder neu aufdrängt, ist die Hauptursache für Krieg und Konflikt, der Verunglimpfung und des Mangels an Empathie.
Alle Erscheinungen sind leer von inhärenter Existenz. Die Zuschreibungen von „gut“ und „schlecht“ werden auf Regenbögen und Wolken angewendet. Das Ungeborene, Unfassbare ist unsere Quelle, unser strahlendes Feld und scheinbarer Tanz.
Möge das Licht der Liebe der Buddhas in die Herzen sowohl der Ängstlichen als auch der Furchterregenden scheinen, und die dualistische Verdinglichung vertreiben, die sie gefangen hält.
Buddhas, bitte löst die dunkle Nacht der Entitäten auf mit dem Aufkeimen des Bewusstseins der Nicht-Dualität. Mögen wir im hellen Tag des Bewusstseins und der Leere leben, Klarheit und Leere, Erscheinung und Leere.
Mögen wir alle in diesem zeitlosen JETZT in Frieden, Liebe und Kooperation leben. Möge die Ausstrahlung im Herzen aller Wesen deren Ego-Schalen erweichen, und das Licht der Liebe erstrahlen lassen.”
James Low, London, Februar 2022.

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